Sportlicher Wettstreit - Tradition – Geselligkeit

Dies sind die fundamentalen Inhalte, die von den Hubertus-Schützen in ihrer neuen, nach modernsten Gesichtspunkten 1997 eröffneten Schießanlage, gepflegt und mit Leben erfüllt werden. Besucher und interessierte Gastschützen sind jederzeit herzlich willkommen !

Vereinsschießabend: jeden Dienstag und Donnerstag ab 19:00 Uhr in unserer Schieß- anlage mit Schützenstüberl Feodor-Lynen-Str. 4, 82152 Planegg (Zugang im Hof des Feodor-Lynen-Gymnasiums Planegg) Tel. 85662173

Weitere Informationen erhalten Sie gerne bei:

Karl Heinz Richardt, 1. Schützenmeister, Martinsried, Pasteutstr. 7, Tel. 857 51 81 oder an jedem Dienstag und Donnerstag beim offiziellen Schießabend (siehe oben)

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Kleine Chronik der Hubertus-Schützen Planegg

Die Hubertus-Schützen Planegg, gegründet als „Zimmerstutzen-Schützen-Verein“ im Jahre 1859, haben eine reichlich bewegte Geschichte hinter sich. In Planegg gab es eine königlich privilegierte Schützengesellschaft. Ab 1895 „Feuerschützengesellschaft Freischütz Planegg“

Die Mitglieder der Gesellschaft schossen im jahreszeitlichen Wechsel mit Feuer- und Zimmerstutzen und blieben allen politischen Wirrnissen zum Trotz unbeirrbar eigenständig die „Hubertus-Schützen Planegg“.

Doch dann brachte der Krieg 1939 sich mehrende Schwierigkeiten. Die Schützen wurden nacheinander zur Wehrmacht eingezogen, bis schließlich 1944 nur noch 5 aktive Schützen übrig blieben. Schlimmer aber war der Verlust der Schießstätte durch Beschlagnahme und Zerstörung.

Das Feuerschießen war zu Ende - es war so um 1941.

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Nach der Lockerung des Besatzungsstatuts 1951/52 bemühte sich der Schützenmeister Wilhelm Maile um die Wiederbelebung der Gesellschaft. Es gelang ihm, die alten Feuerschützen und „Zimmerbixler“ soweit sie den Krieg überlebt hatten, zunächst zum Luftgewehrschießen zusammenzubringen.

Die Hubertus-Schützen Planegg lebten !

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Dieser Humpen war verschollen und gelangte durch Zufall 1963 wieder in den Besitz der Schützengesellschaft Hubertus Planegg. Alte Namen: Üblacker – Vorstand, Karl – Kassier, Jocham – 1. SM., Selcher – 2. SM., Namen der Mitglieder: Gruber, Kellner, Brunner, Ruhdorfer, Böck, Graf, Wanneij, Estermann, Mesmang

Die Schützenherberge war, wie schon seit etwa 1934 der „Heide-Volm“. Aber auch Daniel Funk, der 1960 das Schützenmeisteramt übernahm, blieb Kummer nicht erspart. 1970 zogen die Hubertus- schützen bei Heide aus und schlüpften bei den Schützenkameraden von Martinsried unter. Dann wurde dort umgebaut – ein weiteres Provisorium war fällig. Noch einmal ging es zurück nach Martinsried. Dann bot sich 1975 die Chance, beim „Alten Wirt“ in Krailling eine Schießstätte auszubauen.

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Gruppenbild der Hubertus-Schützen im Schießstand beim „Alten Wirt“ in Krailling im Jahr 1984 von links nach rechts, oben: 1. SM Dr. Peter Vierl, Max Gum-Bauer, Leonhard Zunder, Wolfgang Hirschberger, Christa Zunder, Uli Vierl, Florian Vierl, Alois Haldek, mitte: Hans Schmid, Peter Hilger, Vera Schmid, Sieglinde Hilger, Dr. Alfons Mang, Reinhold Hofmann, Peter Graf, Wolfram Meyer, Andreas Off sen. Baldur Trinkl, Florian Grau, Robert Zwick, Andreas Off jun. Heinrich Kraus, unten: Marlies Meyer, Karl Heinrich, Rosl Vierl, Michael Lenz, Karola Kraus, Fritz Rauttenbacher, Ludwig Raab, Martha Raab.

1984, zum 125-jährigen Jubiläum haben die Hubertus-Schützen Planegg endlich ihre Fahne Umzug, Festzelt und feierliche Fahnenweihe mit Pfarrer Egger unter der Schirmherrschaft S.K.H. Prinz Franz von Bayern.

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Ehrengäste bei der Fahnenweihe von links nach rechts sitzend: Bürgermeister Dr. Schuppler, S. K. H. Prinz Franz von Bayern, Ministerpräsident a.D. Goppel, Gau-Ehrenschützenmeister Ambacher, Bürgermeister Schreyer

Alle Bilder anlässlich der Fahnenweihe und dem 125. Geburtstag der  Hubertus-Schützen Planegg

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In der Kutsche die Bürgermeister der Gemeinden Planegg und Krailling sowie die Fahnenmutter Frau Trinkl und die Fahnenbraut Frau Graf

1986 meldete der „Alte Wirt“ für die von uns ausgebauten Räumlichkeiten Eigenbedarf an. Die Suche nach einer neuen Schießstätte hat uns ins „Gasthaus zur Eiche“ nach Planegg geführt. Hier wurde wiederum in vorbildlicher Eigenleistung eine Schießanlage einge- richtet. Leider waren der Schießbetrieb und die Gestaltung des Vereinslebens in diesen Räumen äußerst eingeschränkt und technisch sehr einfach. Der Aufenthaltsraum wurde im Winter mit einem alten Ölofen geheizt. Die Schießanlage war ganz ohne Heizung, so dass manchmal die Finger bei minus 18 Grad Celsius wirklich kalt und steif wurden. Nach dem plötzlichen Tod unseres langjährigen und verdienstvollen 1. Schützenmeisters Dr. Peter Vierl wurde 1987 Peter Graf mit der Führung des Schützenmeisteramtes beauftragt. Unter seiner Leitung des Vereins wurde vor allem eine starke Jugendabteilung aufgebaut. Schießwettbewerbe sowie auch gesellschaftliche Veranstaltungen wurden besonders intensiviert.

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Unsere Mitglieder bei der Arbeit von links nach rechts Fritz Kayser, Alois Haldek, 1. SM Peter Graf, Leonhard Zunder, 2. SM Peter Hilger im Bagger

Die herausragende Leistung dieses Schützenmeisteramtes aber war die Planung, das Genehmigungsverfahren, die Finanzierung und die Baudurchführung unserer neuen Schießstätte. Hier wurde mit großer finanzieller Unterstützung der Gemeinde Planegg, des Freistaates Bayern und vor allem durch die unendlich große Eigenleistung der Vereinsmit- glieder eine der schönsten und modernsten Anlagen Bayerns für den Schießsport errichtet. Dank dieser großzügigen Schießanlage mit Ständen für Luftgewehr und Luftpistole, sowie 25m- und 50m-Bahnen für nahezu alle Feuerwaffen sind die Hubertus-Schützen nun wieder in der glücklichen Lage, viele neue Mitglieder aufnehmen zu können. Besonders sind zahl- reiche neue Plätze in der Jugendabteilung geschaffen worden, so dass wir uns vor allem über das Interesse von jugendlichen Sportschützen freuen würden. Unser gemütliches Schützenstüberl mit Bewirtung bietet auch für das gesellige Leben genügend Platz und gute Möglichkeiten zum gemütlichen Beisammensein.

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Einweihung der neuen Schießstätte in der Feodor-Lynen-Str. 4 in Planegg. In der Mitte Pfarrer Egger und 1. Gauschützenmeister Hans Bösl

1. Bürgermeisterin Frau Dr. Ulrike Höfer 1. Schützenmeister Peter Graf anlässlich der Eröffnung der Schießstätte

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Schauen Sie ruhig einmal unverbindlich bei uns vorbei ! Informieren ist für jeden frei (bei uns schießen übrigens auch Frauen und Mädchen !!) Geben Sie sich die Chance für eine sinnvolle und attraktive Freizeitbetätigung sowie den Anschluss an gute Freunde und echte Kameradschaft !

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Mitgliederversammlung der Hubertus-Schützen Planegg im März 2000 in der Schießanlage an der Feodor-Lynen-Str. 4 in Planegg